1961-1970

Horst Hänchen bei der Quelleneinweihung 1962

1961
Die Vorbereitungen für das 25jährige Bestehen laufen an. Es werden Bittbriefe geschrieben
„Da wir von den Mitglieder-Beiträgen 4/5 an den Hauptverein abliefern müssen, sind wir auch für den kleinsten Betrag dankbar“

1962
Das 25jährige Jubiläum am 25. und 26. Mai auf dem Sportplatz mit Festzelt bietet u.a.: Einweihung der Flammersbachquelle (Neufassung),
Großer Festzug, Heimatabend, Bezirkssternwanderung, Unterhaltungskonzert, Volkstanz. Angefragt wird bei der Kreisverwaltung
wegen einer Haussammlung, wird aber wieder fallengelassen, da durch die Mitglieder 5-10 DM gespendet werden sollen.
Die Sammlung ergibt 337,50 DM. Polizeistunde jeweils bis 2 Uhr. Portokosten damals 10 Pfg. Rechnung der der Kleinbahn Weidenau-Deuz
über Sonderfahrt der Musikkapelle Walpersdorf nach Flammersbach. An Eintrittsgeldern werden 1660,50 DM eingenommen.
Ein Überschuß von 1348,33 wird erwirtschaftet.

1963
wird von 2 Halbtagswanderungen berichtet mit 5 Teilnehmern sowie einer Familienfeier, Mitglieder 160, davon 2 weibliche.

1964
nimmt man mit 18 Teilnehmern an der Bezirkssternwanderung zum Kindelsberg teil, in übrigen werden keine nennenswerten
Wanderungen gemacht. Einzelgänger sind nicht aufgeführt. Der geplante Bänkeanstrich wurde nicht vorgenommen. Wegen der
hohen Abgaben an den Hauptverein wird u.a. Eine Trennung vorgeschlagen. Es kommt aber nicht dazu.
Der Beitrag wird auf 60 Pfg. je Monat erhöht.

1965
wird von einer Fahrt an die Edertalsperre und 2 Halbtagswanderungen berichtet

1966
Die übliche Familienfeier soll nachgeholt werden. Fahrt nach Fredeburg zum Gebirgsfest.
Der seit Jahren geplante Bänkeanstrich konnte z.T. ausgeführt werden.

1967
9 Mitglieder sind bei der Jahreshauptversammlung anwesend. Die vorhergesehen Ruhebänke am Sportplatz sind immer noch nicht erstellt.
4 Halbtagswanderungen mit 9 Teilnehmern.

1968
Auf der Jahreshauptversammlung können nicht alle Posten besetzt werden, da nur 10 Mitglieder erschienen sind.
5 Halbtagswanderungen. Laut Jahresbericht an den Hauptverband:
„Wenn wir fernerhin nicht mehr aufbieten können, so kann der Verein eingehen".

1969
Mit dem SGV geht es wieder aufwärts. Es werden eine Abendwanderung mit 22 Personen und mehrere kleine Wanderungen durchgeführt.
Von der Gemeinde Flammersbach werden 6 neue Bänke gestiftet. Wegen der akuten Geldknappheit wird beschlossen,
bei Geschäftsleuten Sammelbüchsen aufzustellen. Das Vereinsmusikinstrument, ein Akkordeon, soll verkauft werden.

1970
Das Akkordeon ist verkauft. Kleine Wanderungen finden statt. Mitgliederzahl 43, Kassenstand 553,16 DM.

 
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